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Die emotionale Wirkung von Geschichten

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Der Bestseller Code: Die DNA von Bestsellern

Im Vergleich zum Menschen kann ein Computer eine Vielzahl von Büchern auf einmal lesen. Ein Code könnte im Verlag eingesandte Manuskripte in kurzer Zeit auswerten. Bei klar definierten Kriterien für Bestseller wäre er schneller und objektiver als ein Agent oder Lektor. Und er wäre günstiger.

Einen solchen Code haben Jodie Archer und Matthew L. Jockers entwickelt. In ihrem Buch Der Bestseller Code: Was uns ein bahnbrechender Algorithmus über Bücher, Storys und das Lesen verrät verraten sie, was Bücher ausmacht, die es auf die Bestseller-Liste der New Times schaffen.

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4 Wege, wie Sie Spannung aufbauen

Die Fantasy-Saga Harry Potter von J.K. Rowling, die Thriller der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson und der historische Roman Die Säulen der Erde von Ken Follett gehören ganz unterschiedlichen Genres an und richten sich an verschiedene Zielgruppen.

Obwohl die Leser so unterschiedlich sind, bewerten sie die Bücher auf ähnliche Weise, wie sich aus unzähligen Rezensionen auf Amazon herauslesen lässt. Ob sie eine Geschichte als spannend empfunden haben oder nicht, wird dabei zum entscheidenden Kriterium.

Daher ist es von fundamentaler Bedeutung, verschiedene Strategien zu verinnerlichen, die Spannung erzeugen.

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Erwartungen von Lesern

Leser und Zuschauer bilden eine Reihe von Erwartungen, bevor sie ein Buch lesen oder einen Film sehen. Während der Rezeption können diese sich verändern. Die Erwartungen vor dem Lesen oder Zuschauen speisen sich aus verschiedenen Quellen.

Vor-Erwartungen

Sie können sich ergeben aus Berichten von Freunden, Bekannten und den Medien. Dabei kann es sich um einfache Bewertungen handeln wie „gut“ oder „schlecht“, um inhaltliche Aspekte, den Einsatz stilistischer Aspekte etc. Diese Art der Erwartungsbildung unterliegt Dynamiken, die sich kaum kontrollieren und vorhersehen lassen.

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Aktive Figuren in Skyfall, Titanic & Co.

 

Zu Beginn des Blockbusters Skyfall sitzt James Bond während einer Verfolgungsjagd auf dem Beifahrersitz eines Jeeps. Die Fahrerin ist die aktive Figur und sie holt den Bösen ein. Aber dann reißt James Bond das Steuer rum und rammt den Wagen, der sich überschlägt. James Bond und sein Gegner verlassen die Fahrzeuge, die Jagd geht auf dem Motorrad weiter.

Indem er das Steuer rum reißt, übernimmt James Bond Kontrolle über die Situation. Er macht den entscheidenden Schritt, um den gegnerischen Wagen zu stoppen. Die Fahrerin gibt die Kontrolle ab. James Bond erweist sich als aktiver Protagonist.

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Details, die Leser in Geschichten ziehen

Wer das Ziel verfolgt, seine Leser in eine Geschichte hineinzuziehen, der sollte ihm unter anderem das Gefühl geben, dass die Geschichte real ist (auch wenn es sich um einen Fantasy-Roman handelt). Eine Möglichkeit, diese Realitätsillusion zu erzeugen bzw. zu verstärken, ergibt sich aus einer konkreten und detailreichen Beschreibung der Textwelt. Dabei sind einige Punkte zu beachten.

Abstraktheit vs. konkrete Details

Dem Leser fällt Illusionsbildung leichter, wenn der Text konkret ist. Statt eine Formulierung wie Sie machten eine Luxusreise durch Amerika zu wählen, sollte der Autor konkrete Details dieser Luxusreise beschreiben.

Wenn der Leser von einem Whirlpool, von Jakobsmuscheln als Vorspeise und dem Rockstar liest, den die Reisenden im Fahrstuhl ihres Hotels getroffen haben, wird er selbst darauf kommen, dass es sich um puren Luxus handelt.

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Wende aus dem Hintergrund

Um einen Wendepunkt mit emotionaler Kraft in einer Geschichte zu erzeugen, kann der Autor Informationen einführen, die den Hintergrund einer Figuren betreffen.

Figurenbezogene Informationen betreffen das Erscheinungsbild, die Interessen, die Schwächen, den biografischen Hintergrund und vieles mehr. In jedem Text entscheidet der Autor, wann er welche Informationen über eine Figur, die Handlung etc. preisgibt.

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